AIDAaura, unnötige Panik wegen Coronavirus

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Am 2. März 2020 ist ein Gast von AIDAaura am Hafen der Stadt Haugesund, 110 Kilometer (70 Meilen) südlich von Bergen, Norwegens zweitgrößter Stadt befand durch die zuständigen lokalen Behörden in Deutschland darüber informiert worden, dass bei Personen in seinem Arbeitsumfeld der Coronavirus nachgewiesen wurde.

Die 202 Meter (663 Fuß) lange und 28 Meter (92 Fuß) lange AIDAaura wird von der deutschen Rederei AIDA Cruises betrieben.

AIDA Cruises hat daraufhin vorsorglich gemeinsam mit dem Gast und seiner Begleitperson entschieden, zur Sicherheit den Gesundheitszustand der beiden durch die lokalen norwegischen Behörden überprüfen zu lassen, obwohl beide keine der klassischen Symptome aufweisen.

AIDAaura ist über Nacht im Hafen von Haugesund geblieben. Alle Gäste wurden umgehend an Bord darüber informiert.

Gegen 15:00 Uhr Ortszeit / Norwegen haben die zuständigen Gesundheitsbehörden über die Testergebnisse informiert und bestätigt, dass bei keinem der beiden Gäste der Coronavirus nachgewiesen werden konnte. AIDAaura wird somit ihre Reise fortsetzen.

Die norwegische Küste ist wegen ihrer atemberaubenden Landschaften und Fjorde ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe.

Sicherheit auf einem Kreuzfahrtschiff

Die kürzliche Quarantäne der Diamond Princess (Japan), der World Dream (Hongkong) und der Westerdam (Kambodscha) hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Kreuzfahrten während der Epidemie aufgeworfen.

Während die Krise für den Kreuzfahrtsektor ein noch nie da gewesenes Ausmaß hat, verfügen die Reedereien über umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit der Herausforderung, Krankheitsausbrüche einzudämmen. In der Tat hat die Kreuzfahrtindustrie zusammen mit der Luftfahrt die strengsten Gesundheits- und Sicherheitskontrollen aller Sektoren der Tourismusindustrie.

Was sind die Maßnahmen

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation hat seit 1914 ein Übereinkommen mit der Bezeichnung SOLAS (Safety of Life at Sea) und aktualisierte Versionen enthalten eine Reihe von Protokollen für die Reinigung von Kabinen und öffentlichen Bereichen eines Schiffes sowie für die Lebensmittelhygiene.

Es ist gängige Praxis bei Kreuzfahrten, Passagiere zu isolieren, wenn ein Passagier mit einer Krankheit an Bord identifiziert wird. Die Schwierigkeit bei COVID-19 besteht darin, dass es bis zu 14 Tage und in einigen Fällen sogar noch länger dauern kann, bis sich nach der Exposition Symptome entwickeln.

Die Cruise Lines International Association, dem weltweiten Verband der Kreuzfahrt-Branche, der über 90 % der Kreuzfahrtschiffbetreiber vertritt, entwickelt mit ihren Mitgliedern einen gemeinsamen Ansatz, um auf den Ausbruch zu reagieren.

Dazu gehört die Information der Passagiere und die Schulung der Reisebüros über die Maßnahmen, die die Unternehmen ergreifen, um das Risiko und die Exposition gegenüber dem Virus zu minimieren. Eine Maßnahme, die geprüft wird, ist beispielsweise die verstärkte Meldung medizinischer Schwachstellen durch die Passagiere bei der Buchung. Dies hat für Cruise Lines International Association höchste Priorität.

Aber die gute Nachricht ist, dass außer den drei unter Quarantäne stehenden Schiffen in Asien bisher keine Beweise für COVID-19 auf Kreuzfahrtschiffen gefunden wurden.

Die globale Kreuzfahrtindustrie ist auch relativ wenig China ausgesetzt, was einigen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Kreuzfahrten entgegenwirken dürfte. Laut CLIA entfielen im Jahr 2019 auf ganz Asien nur 10% der weltweiten Kreuzfahrten und etwa 15% der 30 Millionen Passagiere weltweit.

Etwa die Hälfte der Kreuzfahrtpassagiere weltweit kommen aus Nordamerika (hauptsächlich aus den USA). Fast ein Drittel der weltweiten Kreuzfahrten finden in der Karibik statt und 28% im Mittelmeer und im übrigen Europa. (Der neue Ausbruch des Coronavirus in Italien bereitet den dortigen Kreuzfahrtveranstaltern jedoch zunehmend Sorgen).

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