Air-Berlin-Flugzeug in Island beschlagnahmt!

In der Nacht zu Freitag wollten Island-Urlauber mit Air Berlin zurück nach Düsseldorf fliegen. Doch gleich nach der Landung der aus Deutschland eintreffenden Maschine in Reykjavík griffen die isländischen Behörden zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.

Die Ursache für den abgesagten Rückflug ist nicht etwa ein technischer Defekt oder ein fehlendes Crew-Mitglied, sondern ein juristischer Akt: Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat ausstehende Flughafengebühren in Island nicht bezahlt. Deshalb griffen die Isländer zu der höchst ungewöhnlichen Maßnahme und setzten die Maschine fest.

Ob die offenen Rechnungen für die Isländer jemals beglichen werden, bleibt offen. Denn der 18 Jahre alte Airbus A320-200 nützt als Faustfand wenig. Er gehört schon längst nicht mehr Air Berlin, sondern ist Eigentum der Leasinggesellschaft Boc Aviation in Singapur.

Am 27. Oktober fällt der letzte Vorhang. Dann soll gegen 22.45 Uhr der letzte Jet aus München kommend in Tegel landen. Air Berlin stellt an jenem Tag den Flugbetrieb endgültig ein.

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