Billig-Airlines zwingen Austrian Airlines zu Personalabbau

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Die Austrian Airlines muss nun mit dem Prozess der Kostenreduzierung und dem Abbau von Arbeitsplätzen beginnen, um ihre Gewinne zu steigern. Die Fluggesellschaft ist in letzter Zeit durch die zunehmende Konkurrenz der populären Billigfluglinien in Wien beeinträchtigt.

Ausgaben senken, Leistung steigern

Die Austrian Airlines will ihre Ausgaben um fast 60 Euro reduzieren. Andere Quellen deuten darauf hin, dass diese Zahl noch höher sein könnte. Die österreichische Tageszeitung Die Presse erwartet, dass die österreichische Fluggesellschaft ihre Ausgaben um rund 100 Millionen Euro kürzen wird, indem sie 800 Arbeitsplätze kürzen will.

Begonnen wurde mit der Management-Struktur. 90 von 300 Führungspositionen werden bei der Austrian Airlines gestrichen! Dies betrifft Stellen ab der zweiten Management-Ebene - bei der AUA sind dies die Bereichsleiter.

Diese Strategie ist die hoffentlich die Lösung der Austrian Airlines für den Billig-Airline-Wettbewerb. Die größten Bedrohungen sind die von Lauda (Laudamotion), easyJet, Wizz Air und LEVEL. Aber es gibt etwa 16 Billigfluglinien, die in Wien kämpfen.

Die Konkurrenz in der österreichischen Hauptstadt wird immer intensiver. Lauda (Laudamotion) hat ihre ende 2019 angekündigte, vier weitere Flugzeuge in Wien zu stationieren, mittlerweile durchgeführt. Für den Sommerflugplan 2020 will das Unternehmen 17 neue Strecken ab dem Flughafen Wien anbieten. Wizz Air hat zudem sechs neue Strecken ab dem Flughafen freigegeben.

Austrian Airlines Strategie

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie traditionelle Fluggesellschaften mit Billigfluggesellschaften konkurrieren können. Erstens kann eine Fluggesellschaft die Flugpreise senken.

Wenn Austrian Airlines die Kosten dort senkt, wo es möglich ist, wird es in der Lage sein, die Billig-Tarife zu subventionieren, um mit Lauda (Laudamotion), easyJet, Wizz Air, Level und Vueling zu konkurrieren, die Flüge ab Wien schon ab 13 Euro pro Strecke anbieten. Nach dem Low-Cost-Modell könnte ein solcher Schritt bedeuten, dass zusätzliche Dienstleistungen, die bisher kostenlos waren, in Rechnung gestellt werden. Dies könnten Mahlzeiten an Bord oder Gepäckgebühren sein.

Doch während die Austrian Airlines ihre Kosten und Arbeitsplätze senken, ist noch nicht angedeutet, dass sie die Flugpreise senken werden.

Im Oktober erhielt sie das erste von 10 zusätzlichen Airbus A320-Flugzeugen. Die Flugzeuge wurden als Ersatz für die Dash 8-400 bestellt, die nach und nach ausgemustert werden. In einer Pressemitteilung sagte die Fluggesellschaft, dass die Flugzeuge ausrangiert werden:

"...wird die Flotte der Austrian Airlines am Flughafen Wien verstärken..."

Billig-Airlines im Fokus. Anstatt billig zu sein und auf das Niveau der Billig-Flieger zu sinken, versuchen die Austrian Airlines, diese zu überbieten. Sie wollen eine schicke neue Flotte, die den Kunden die Augen von ihrem Geldbeutel weg und auf ein besseres Reiseerlebnis lenkt.

Aber was für eine Botschaft sendet die Fluggesellschaft aus, wenn ihre Kunden erfahren, dass sie Personal abgebaut hat? Wir werden weiterhin den Verlauf beobachten müssen, wie sich diese neue Entwicklung in den Finanzberichten der Austrian Airlines widerspiegelt.

Wiener Flughafen Schlachtfeld der Airlines

Warum ist Wien zu einem so wettbewerbsfähigen Ort geworden?

Im Zuge des Zusammenbruchs von Air Berlin sind nicht nur mehr Slots am Flughafen Wien zur frei gestellt, sondern es wurde auch ein Anreiz geschaffen. Je mehr Flugzeuge eine Fluggesellschaft stationiert, desto mehr Geld würde sie erhalten. Laut der einigen Medienberichten erhält eine Fluggesellschaft, die mehr als drei Flugzeuge in Wien stationiert hat und jährlich 750.000 abfliegende Passagiere registriert, einen Rabatt: 540 € pro hundert Passagiere.

Es überrascht also nicht, dass die Billigfluglinien die Subvention nutzen und die Rentabilität genießen.

Durch die Flut der Billigfluglinien in Wien und die höheren Kerosin Kosten verstärken den Druck auf die Ticketpreise und senkt damit auch die Gewinne der Austrian Airlines.

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