Billig Flug, Zusatzkosten treiben den Endpreis in die Höhe

Alle wollen durch Extrakosten mehr Geld verdienen

Wenn es darum geht, dem Fluggast neben dem nackten Ticketpreis zusätzliche Dienstleistungen zu verkaufen, werden alle Airlines mittlerweile immer kreativer. Einst ein Merkmal von Billigfliegern, sind Extrakosten längst auch bei den etablierten Fluggesellschaften gängige Praxis. Freigepäck und freie Platzwahl gehören auf den allermeisten Flügen der Vergangenheit an.

Die Fluggesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum haben auch die guten Profite erkannt. Einige von ihnen haben mittlerweile gesalzene Gebühren eingeführt. Selbst vermeintlich Selbstverständliches, wie die Nutzung des Vorabend Check-in, ist bei vielen Fluggesellschaften mittlerweile kostenpflichtig.

Check-In am Flughafen kann teuer werden

Viele Billig-Airlines wie EasyJet, Laudamotion, Ryanair, Wizz Air und Level legen in ihren Geschäftsbedingungen deutlich dar, dass Passagiere eine gültige Bordkarte und einen Ausweis zum Flughafen mitbringen müssen. Ansonsten fallen Gebühren bis zu €50 pro Person an.

Und wenn ein Passagier erst am Abflugtag sich entscheidet, statt nur Handgepäck doch lieber einen Koffer mitzunehmen und aufzugeben, muss Extrakosten bis zu 140 Euro am Flughafenschalter zahlen.

Etablierte Fluggesellschaften die offenbar jeden Cent brauchen, Austrian Airlines, Lufthansa, KLM, Air France, Eurowings, Condor führten für die Flüge innerhalb Europas in der Economy Class ebenfalls eine Gepäckgebühr ein. Jedes aufgegebene Gepäckstück kostet ab 15 Euro (oneway) bei Buchung im Reisebüro, via Internet oder am Schalter ab 30 Euro am Flughafen.

Billig fliegen: Spartipps für Passagiere

Worauf Kunden von Billig-Airlines achten sollten, wenn sie wirklich Geld sparen wollen: Meistens gibt es Getränke und Snacks nur gegen Aufpreis – zumindest auf Kurz- oder Mittelstrecken. Jeder Urlauber muss sich bewusst machen, dass es im Flieger eigentlich gar keine Serviceleistungen mehr an Bord gibt. Wer also kein zusätzliches Geld ausgeben will, sollte sich ein Wurstbrot einpacken.

Eine Kostenfalle können auch Leistungen sein, die man eigentlich gar nicht haben will. In der Regel können sich Reisende bei Billig-Airlines einen Sitzplatz aussuchen – allerdings gegen Aufpreis. Flug-Passagiere glauben oft, sie müssten das machen. Doch einen Sitzplatz bekommen Passagiere auf jeden Fall – ganz ohne Extrakosten. Wer allerdings einen Wunschplatz hat, muss zahlen.

Wirklich billig fliegt man nur mit Handgepäck. Bei den günstigen Preisen, mit denen Billig-Airlines werben, handele es sich um Preise ohne zusätzlichen Koffer. Wer einen Koffer mitnehmen will, muss oft tief in die Tasche greifen.

Ryanair / Wizz Air / Laudamotion

Wer nicht online eincheckt, zahlt am Flughafen bis zu 55 Euro. Und wer seine Bordkarte zu Hause vergisst, muss am Airport bis zu 25 Euro für die Neuausstellung zahlen. Eine Namensänderung ist richtig teuer: Sie kostet online ab 45 Euro und am Flughafen über 160 Euro pro Fluggast.

Sitzplatzreservierung:

Eine Sitzplatzreservierung ist eigentlich nicht notwendig aber leider nicht kostenlos: Passagiere zahlen bis zu 20 Euro, je nachdem, wo sie sitzen wollen. Und wer bei der Billig-Airline nicht reserviert, sitzt oft getrennt.

Gepäckbestimmungen:

Wer kein Priority bucht, darf nur noch eine sehr kleine Tasche (40 mal 20 mal 25 Zentimeter – bis zu 8 Kilogramm) kostenlos mitnehmen.

Kostenlose Zahlungsart:

Bei vielen Billig Airlines ist die Zahlung per Kreditkarte oder PayPal zwischen 0,5 und 1,2 Prozent des gesamten Betrages der noch dazu berechnet wird.

Essen an Bord:

Ein Snack oder Getränke an Bord sind bei allen Billig-Fluggeselschaften nicht inklusive. Flug-Passagiere können im Flugzeug aber etwas da zukaufen: Ein nicht alkoholisches Getränk, ein Snack und ein Nachtisch etwa ab 10 Euro.

Service-Center:

Wer Hilfe braucht muss oft tief in die Geldbörse greifen, z.B. wenn Kunde etwas ändern will oder ein Beschwerde Anruf tätigen will, das wird dann oft sehr teuer! Ein Anruf kostet bei einigen Billig-Airlines pro Minute ab € 0,20 (Eurowings) und kann bis zu € 3 pro Minute kosten, z.B. bei Wizz Air kostet die Minute €1,8.

Wir sind für Sie da:

wir wissen, es sind die kleinen Erlebnisse, die aus einem Flug ein einzigartiges Reiseerlebnis oder Alptraum machen. Viele freuen sich Tage sogar Monate auf ihre Reise, dann erfährt man, dass der Flug eine Verspätung hat, annulliert wurde oder drei Tage vor Abflug der Flugplan komplett umgeändert wurde. Die Freude ist nun dahin. Muss ein Passagier das hinnehmen? Nein!

Warum sollten Sie als Fluggast ihren Anspruch verschenken!

Damit Sie uns erreichen können, haben wir für Sie einige Möglichkeiten vorbereitet, so können Sie uns jederzeit erreichen oder Ihre Beschwerden online einreichen.

Tel-Nr : +43 1 87 62 654
WhatsApp-Nummer – +43 660 877 8777
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