Insgesamt sank die Zahl der
angebotenen Billigflüge um ein Prozent

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Billigflüge werden in Deutschland immer seltener angeboten und gleichzeitig teurer, so laut ein Bericht von das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

In diesem Jahr boten die Billigfluggesellschaften meist zusätzliche Verbindungen nach Italien an, aber weniger Flüge zu inländischen deutschen Zielen sowie nach Spanien und Großbritannien, so der Bericht.

Insgesamt sank die Zahl der angebotenen Billigflüge um ein Prozent.

Bei einigen Fluggesellschaften gab es jedoch einen größeren Rückgang. Der deutsche Marktführer Eurowings reduzierte seine Flüge um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bietet nun rund 3100 Abflüge pro Woche.

Gleichzeitig betreiben die Billigfluggesellschaften inzwischen 940 Strecken aus Deutschland - 14 mehr als im Vorjahr.

Auch einige Flughäfen konnten sich gegen den Trend behaupten und ihr Flugangebot in diesem Jahr erweitern. Düsseldorf wurde mit über 1100 Abflügen pro Woche zum Flughafen mit der größten Anzahl von Low-Cost-Flügen und ist damit "der deutsche Flughafen mit der größten Anzahl von Low-Cost-Flügen", so der Bericht.

"Berlin-Tegel belegt den zweiten Platz. Auch Stuttgart hat sein Low-Cost-Angebot ausgebaut und belegt nun den vierten Platz."

Steigende Preise

Billigflüge werden immer weniger. Im Oktober seien die Durchschnittspreise für ein Flugticket ohne Zusatzleistungen gestiegen, berichtete das DLR. Das ist wahrscheinlich auf höhere Treibstoffkosten zurückzuführen.

Für die großen Anbieter liegen die Durchschnittspreise zwischen 44,10 € bei der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air, rund 55 € bei Easyjet und Ryanair und 111,27 € bei einem durchschnittlichen Ticket bei der Lufthansa-Firma Eurowings. Vor einem Jahr lag die Spanne bei 38 bis 100 Euro.

Doch das Flugangebot in ganz Europa nahm in diesem Jahr zu.

Mit mehr als 67.000 Abflügen in einer typischen Woche wuchs die Zahl der Flüge in ganz Kontinentaleuropa um vier Prozent, vor allem durch zusätzliche Flüge nach Italien und Griechenland.

Der Marktführer Ryanair / Lauda und der Branchenzweite Easyjet erweiterten ihre Flugpläne.

Der Rückgang der Billigflüge in Deutschland ist auf einen besonders starken Kapazitätsausbau nach der Insolvenz von Air Berlin zurückzuführen, der 2018 zu einem deutlichen Überschuss führte.

Mit einem Anteil von 47 Prozent an den angebotenen Flügen war die Lufthansa-Tochter der größte Anbieter auf dem deutschen Markt.

Günstige Flüge

Auch die Ticketpreise bei den Billigflügen schwankten stark, je nachdem, wie weit im Voraus der Buchungszeitraum lag.

Das DLR veröffentlichte, dass es innerhalb von drei Monaten nach der Buchung einige "niedrige Preise" von 9,99 € bei Lauda, easyJet und Wizz Air für europäische Verbindungen gab.

Da das Fliegen das Klima schädigt, sind in letzter Zeit extrem billige Verbindungen stärker in die Kritik geraten.

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