Britische Airline Monarch stellt Flugbetrieb ein:

Der Preiskampf in der europäischen Luftfahrt verursacht die dritte Airline-Pleite in diesem Jahr. Die fünftgrößte britische Fluggesellschaft Monarch Airlines meldete gestern überraschend Insolvenz an. Anders als zuvor bei Alitalia und Air Berlin stellte das Unternehmen den gesamten Flugbetrieb sofort ein und löste damit die größte Rückholaktion von Passagieren nach Großbritannien seit Jahrzehnten aus. Durch das plötzliche Aus sind rund 110.000 Fluggäste im Ausland gestrandet. Die Regierung in London wies die Luftfahrtbehörde CCA an, für den Rücktransport der Monarch-Kunden mehr als 30 Flugzeuge zu chartern. Einen Fall solchen Ausmaßes habe es in Großbritannien noch nie gegeben, teilte das Verkehrsministerium mit. Die 1968 gegründete Monarch hat rund drei Dutzend Maschinen und flog vor allem beliebte Ferienziele an – etwa in Spanien, Portugal und Italien. Monarch befindet sich derzeit im Insolvenzeröffnungsverfahren, dass in der Regel letztlich dazu führt, dass Forderungen gegen das Unternehmen zu einer Insolvenztabelle anzumelden sind. Die Ausgleichsansprüche von Fluggästen haben in dieser Tabelle einen relativ niedrigen Rang. Selbst wenn Ihre Forderung anerkannt wird, wäre nur mit einer teilweisen Zahlung aus der Insolvenzmasse zu rechnen, entsprechend der Insolvenzquote. Meistens ist diese Quote äußerst gering und die Summe des Anspruchs, der ursprünglich eine gute Chance auf Auszahlung zwischen 250 bis 600 € hatte.

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