3 Unternehmen sind am Kauf von Condor interessiert

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Laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel, sind drei Unternehmen in das Rennen um die Übernahme der Frankfurter Fluggesellschaft Condor interessiert.

Zu den potenziellen Käufern für Condor gehören die New Yorker Firma Apollo Global Management, die britische Investmentgesellschaft Greybull und die polnische Fluggesellschaft LOT.

Die drei Interessenten haben nun bis Ende dieser Woche Zeit, verbindliche Angebote für die insolvent gewordene deutsche Fluggesellschaft abzugeben.

Condor fliegt derzeit mit geliehenen Geld

Die deutsche Tochtergesellschaft des insolventen britischen Reiseveranstalters Thomas Cook durfte dank eines Sicherheitsnetzes im deutschen Insolvenzrecht weiter fliegen.

Nach dem Zusammenbruch von Thomas Cook im vergangenen Sommer erhielt Condor von der deutschen Regierung einen sechsmonatigen Kredit von 380 Millionen Euro, der es ihr ermöglichte, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Wenn alle Angebote vorliegen, werden sie in den nächsten Wochen analysiert und geprüft, bevor am 5. März 2020 ein Treffen mit den Gläubigern der Fluggesellschaften stattfindet.
Kommen noch andere mögliche Condor-Bieter?

Interessant ist nun, dass, als Thomas Cook anfang des Jahres 2019 vor dem Zusammenbruch des Unternehmens nach Investoren suchte, keiner der Bieter für Condor den Wunsch zeigte, Geld zu investieren.

Richard Branson's Virgin Atlantic soll ein vorläufiges Angebot für die Langstrecken des Geschäfts von Thomas Cook abgegeben haben, dürfte aber nun aufgrund seines Engagements bei Flybe kein Interesse an Condor haben.

Die deutsch-schwedische Investmentgesellschaft Triton Partners war damals an dem skandinavischen Zweig von Thomas Cooks Reiseveranstalter interessiert, scheint aber an Condor nicht interessiert zu sein.

Der portugiesische Nassleasingspezialist Hi Fly soll ebenfalls an der Übernahme von Thomas Cook-Anlagen interessiert gewesen sein, wird aber jetzt einfach nicht mehr erwähnt.

Weniger klar ist die Situation bei Indigo Partners, dessen ungarische Billigsubvention Wizz Air gelegentlich als möglicher Käufer von Condor genannt wird. Dies erscheint jedoch höchst unwahrscheinlich, da die Billigfluggesellschaft ihre Strategie bereits umgesetzt hat, was mit dem Betrieb einer Freizeitfluggesellschaft in Konflikt geraten würde.

Im Idealfall schien es die beste Lösung für das Schicksal der Condor zu sein, wenn die Condor unter dem Dach des Lufthansa-Konzerns gestellt würde, doch das deutsche Wettbewerbsrecht scheint dagegen zu sein.

Wer könnte das Rennen machen?

Von den drei möglichen Käufern, über die wir am Anfang dieses Artikels geschrieben haben, gibt es eigentlich nur einen, der als möglicher Gewinner herausragt. Wenn wir den am wenigsten wahrscheinlichen zuerst vom Tisch nehmen würden, müssten wir mit der britischen Finanzgruppe Greybull beginnen.

Geboren aus der Finanzkrise 2008, bot Greybull den Unternehmen Geld an, als die Banken es nicht taten.

Heute ist Greybull dafür bekannt, in Not geratene Unternehmen zu kaufen und hat laut britischen Medien 10 Millionen Pfund (11,7 Millionen Euro) aus Monarch Airlines herausgelöst, bevor das Unternehmen 2017 zusammenbrach.

Was LOT Polish Airlines betrifft, ist es schwer zu erkennen, welchen Wert eine Freizeitfluggesellschaft für die in Warschau ansässige Fluggesellschaft bringen würde, die ihre Pläne nicht behindern würde. Derzeit kauft LOT neue Flugzeuge und erweitert ihr Streckennetz.

Damit ist Apollo Global Management nun die beste Wahl für Condor.

Apollo verfügt über ein riesiges Portfolio von Unternehmen, zu denen Medien-, Freizeit- und Hotelunternehmen gehören. Ein offensichtlicher Ort, an dem Condor gut passen würde, ist die Nutzung der Fluggesellschaft in Verbindung mit der Las Vegas Caesars Entertainment Corporation.

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