Airlines fliegen in eine unsichere Zukunft

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Die Luftfahrtindustrie kann ohne staatliche Hilfe nicht überleben, wenn die Coronavirus-Pandemie lange andauert, warnte die Lufthansa und sagte voraus, dass nach der Krise in eine "neue Welt" auftauchen werde.

Durch die Einreisebeschränkungen der Regierungen sind die Buchungen weltweit dramatisch gesunken. Wie viele ihrer Konkurrenten musste auch die Lufthansa Flüge drastisch reduzieren, Arbeitszeiten kürzen, um die Folgen der Krise zu bewältigen

"Unser Unternehmen, und ich spreche mit 30 Jahren Erfahrung, befindet sich in einer außergewöhnlichen Situation", sagte Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr in einer Pressekonferenz.

"Seit Wochen will kaum jemand fliegen. Jetzt kann kaum jemand fliegen."

Die Lufthansa Group hat aktuell noch keine staatlichen Kredite beantragt, lediglich die Kosten nach Möglichkeit gesenkt, um die Coronavirus-Krise zu überstehen, die sie gezwungen hat, 700 Flugzeuge am Boden zu lassen und hat die Passagierkapazität um 95% zu reduziert.

"Wir würden die aktive Unterstützung des Staates suchen, wenn dies notwendig ist. Das ist noch nicht notwendig", gab Carsten Spohr in einer Pressekonferenz bekannt.

Schätzungen zu Folge benötigt die Luftfahrt Branche bis zu 200 Milliarden Dollar an staatlicher Unterstützung.

Diese Krise wird die Luftfahrt Branche nachhaltig und strukturell verändern.

Die Aussichten sind erschreckend, gegenwärtig hat die australische Qantas Airways die meisten ihrer 30.000 Mitarbeiter gekündigt.

Cargoflüge statt Linienflüge

Die Lufthansa, zu der auch SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines gehören, führt 140 Hilfsflüge zur Rückführung gestrandeter Bürger durch, was als die größte Operation dieser Art bezeichnet wurde.

Die Austrian Airlines stellte den Linien Betrieb bis zum 28. März ein, mit Ausnahme von Sonderflügen.

SWISS gab an, massive Einnahmeausfälle zu verzeichnen und kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität hätten oberste Priorität.

Auch die Lufthansa stellte die Langstreckenflüge ab München ein und bietet vorerst nur noch drei Interkontinentalflüge pro Tag ab Frankfurt an.

Rund 700 der 763 Flugzeuge des Lufthansa-Konzerns werden vorübergehend abgestellt. Einige Passagierflugzeuge werden möglicherweise als Frachtflugzeuge eingesetzt.

EasyJet musste sich auch anpassen

EasyJet hat seinen Winterflugplan vorzeitig eingeführt so, dass Passagiere mit bestehenden Buchungen bis Februar 2021 auf einen Flug umgebucht werden können.
Die britische Pilotengewerkschaft von EasyJet hat einem Lohnstopp zugestimmt und die Besatzung aufgefordert, unbezahlten Urlaub zu nehmen, um das Risiko des Arbeitsplatzverlustes zu minimieren.

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