Europäisches Reiserecht | Fluggastrecht 2018 Vorteile und Nachteile

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Reise und Fluggastrecht Vorteile

Einzelbuchungen als „Verbundene Reiseleistung“
Wenn Reisende im Internet einzeln einen Flug, ein Hotel und einen Mietwagen aussuchen, kann das als sogenannte „Verbundene Reiseleistung“ gelten. Das könnte Kunden betreffen, die bei einem Anbieter mindestens zwei verschiedene Leistungen innerhalb von 24 Stunden buchen. Dafür braucht es zwei verschiedene Rechnungen – etwa von der Fluggesellschaft und dem Hotel. Jede Rechnung muss mindestens ein Viertel vom Gesamtwert der Reise ausmachen.

Reklamationsfrist für Reisemängel verlängert (2 Jahre)

Bisher konnten Urlauber maximal bis einen Monat nach der Reise Mängel anzeigen, um Geld vom Veranstalter zurückzubekommen. Künftig ist die Meldung von Mängeln bis zwei Jahre nach der Reise möglich. Wichtig ist dabei aber weiterhin, die Probleme direkt im Urlaubsort zu dokumentieren und sie dem Verantwortlichen für die Reise dort auch sofort zu schildern.

Schlecht Wetterbedingungen – Technical

Entschädigung bei Technikproblemen
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass technische Probleme nicht von der Zahlung der Entschädigung befreien. Das wäre ausnahmsweise nur dann der Fall, wenn es sich um technische Probleme handelt, die auf Grund ihrer Natur oder Ursache nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit der Airline sind und von ihr tatsächlich nicht beherrschbar, wie z.B. technische Defekte infolge eine Sabotageaktes.

Schwierige Wetterbedingungen
Schwierige Wetterbedingungen entbinden eine Fluggesellschaft bei einer Verspätung nicht unbedingt von der Zahlung einer Entschädigung. Das gilt zum Beispiel, wenn eine pünktliche Landung bei Wetterbedingungen der sogenannten Kategorie CAT II nicht möglich ist. Die Airline muss dann darlegen, warum kein geschultes Personal für eine solche Landung verfügbar war. Kann sie das nicht, wird eine Entschädigung fällig. Das entschied das Amtsgericht Frankfurt (Az.: 29 C 2301/16 (21).

Reise und Fluggastrecht Nachteile

Insolvenzsicherung für Flugbuchungen immer noch nicht vorhanden

Bei einer möglichen Pleite einer Fluggesellschaft oder eines Hotels nutzt der Nachweis über eine „Verbundene Reiseleistung“ dem Reisenden nichts. Er kann sich in diesem Fall weiterhin nur direkt an die Fluggesellschaft oder das Hotel wenden.

Online Buchungsplattformen müssen als Vermittler bei einer Insolvenz nicht haften. Hilfreich für Urlauber wäre eine Insolvenzsicherung für Flugbuchungen, die es trotz Pleiten zahlreicher Fluggesellschaften noch nicht als gesetzt gibt.

Pauschalreisen können nachträglich teurer werden

Reiseveranstalter von Pauschalreisen können künftig nach der Buchung den Preis um bis zu acht Prozent anheben, bislang waren es nur fünf Prozent. Auch kurzfristig gebuchte Pauschalreisen können nachträglich teuer werden. Bislang war dies vier Monate vor Reiseantritt nicht mehr möglich.

Bei Mängeln urteilen ab Juli 2018 Gerichte im Urlaubsland über Entschädigungen. Bislang konnten Kunden ihre Forderungen direkt an den Reiseveranstalter stellen, der in den meisten Fällen Geld zurückerstattete.

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