Herzlich Willkommen auf Mallorca – Das kann Mallorca Ihnen bieten!

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Warum ist auf Mallorca Urlaub so begehrt?

Auf Mallorca sind 34 Prozent der gesamten Inselfläche Naturschutzgebiet und unter mehr oder minder scharfen Schutz gestellt. Umfangreiche Teile des Tramuntana-Gebirges und der Küstenlinie sind darunter, die Süd- und Nordzipfel der Insel, stille Buchten, ausgedehnte Steineichenhaine und wettergeformte Felsformationen. Die Hingabe an Mutter Natur ist dabei den meisten Mallorquinern kein bloßes Lippenbekenntnis, sondern ein echtes, tief verwurzeltes Anliegen.

Auf Palma de Mallorca lebte man hauptsächlich von Ackerbau, Viehzucht und Fischfang – und jahrhundertealte Traditionen verpflichten. Auch wenn heute das Bruttosozialprodukt zu gut 80 Prozent durch das Dienstleistungsgewerbe, sprich, durch den Tourismus erwirtschaftet wird, der die Balearen zur wohlhabendsten aller spanischen Provinzen machte, ist man im Grunde doch eher einfach und liebenswürdig geblieben. Nicht immer leicht, wenn man bedenkt, dass rund 800.000 Insulaner mit mehr als zehn Millionen Gästen in Berührung kommen, Jahr für Jahr.

Toleranz

Und da kommt ein neues Slogan ins Spiel: die fast sprichwörtliche Toleranz. Nur selten wird etwa per Lichthupe und grimmigem Gesicht dem langsam fahrenden Mitmenschen auf der Überholspur der rechte Fahrstreifen dringend anempfohlen, selten wird auch der Stadtverwaltung, die den Bürgersteig immer noch nicht repariert hat, eindringlich und schriftlich mehr Ordnungsliebe ans Herz gelegt, geduldig wartet der Kellner auf das Paar, das sich bereits seit zwei Stunden an der traumhaften Aussicht und einer Flasche Mineralwasser ergötzt, und leise seufzend aber kommentarlos setzt sich auch der Maitre über den krassen Verstoß gegen die Landessitten hinweg, wenn Restaurant-Gäste direkt auf den nächstbesten Tisch zustürmen – ohne ihn, den Hausherrn, zu konsultieren.

All das vergibt man. Nicht nur, weil der Kunde König ist, sondern viel- mehr, weil Toleranz und Nachsicht in der Natur der Menschen liegen. Hier treffen sich die Liebe zu Landschaft und Natur einerseits und das schlichte, natürliche Wesen seiner Bewohner andererseits, um jenem schon fast überstrapazierten Ausdruck Leben einzuhauchen, der seit Anfang der 90er Jahre das neue, alte – und immer schon „das andere Mallorca” – ausmachen.

Die Insulaner

Hier liegt wahrscheinlich auch eines der wertvollsten Insel-Geschenke an sich selbst: ein bisschen leben lernen wie die Insulaner. Da stellt mancher plötzlich fest, dass Sorgen und Nöte einem gewissen mediterranen Laisser-faire Platz machen. Wohlgemerkt, nicht von Oberflächlichkeit ist hier die Rede, sondern von Leichtigkeit im Umgang mit ernsthaften Themen. Da gelingt es anderen, sich lächelnd über die kleinen Widrigkeiten des Alltags hinweg zu setzen; aus Rücksicht auf sich selbst und die eigenen Nerven – Lebensart „à la Mallorca”.

3.650 qkm Insel-Fläche

Durchaus ausgewogen wie ihre Bewohner gibt sich auch die Landschaft. Da findet man pinienbestandene Gebirge mit bis zu 1.400 Metern Höhe, romantische und für Unerfahrene bisweilen auch gefährliche Wildwasserschluchten, kristall- funkelnde Salzseen und vogelartenreiche Feuchtgebiete, da trifft man auf stille Steineichenwälder, auf ein Heer von über zwei Millionen Mandelbäumen, tausendjährige Oliven- bäume und einen prächtig gedeihenden Gemüsegarten in der zentralen Tiefebene, da kann man faszinierende Höhlen mit einem der größten unterirdischen Seen der Welt entdecken, Schiffs-, Bus- und Bahnreisen unternehmen – und das alles auf überschaubaren 3.650 qkm Insel-Fläche, umgeben von 550 Kilometern feinsandigen Stränden, beeindruckenden Felsenküsten, ruhigen Buchten und lebenslustigen Ferienorten.

Mallorca hat weit mehr zu geben als ein gewaltiges Sport- und Freizeitangebot oder kilometerlange Sandstrände, nur knapp zwei Flugstunden von europäischen Städten entfernt – Mallorca ist auch „L’Illa de la Calma”, die Insel der Stille.

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