Lauda (Laudamotion) Flugabbruch

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Ein Lauda (Laudamotion) Airbus A320-200, der den Flug OE 3225 von Malaga nach Düsseldorf durchführen sollte, befand sich im Anfangssteigflug, als die Besatzung den Steigflug wegen abnormaler Anzeigen für das rechte Triebwerk abbrach. Die Besatzung schaltete das Triebwerk ab und kehrte etwa 25 Minuten nach dem Abflug zur sicheren Landung nach Malaga zurück.

Das Flugzeug von Lauda (Laudamotion) konnte wenig später auf seinen Standplatz gebracht werden können, wo die Passagiere ohne besondere Vorkommnisse aussteigen konnten. Es ist nichts Dramatisches passiert.

Eine Ersatzmaschine konnte dann die gestrandeten Passagiere mit einer Verspätung von 5,5 Stunden an ihr Zielort, Düsseldorf fliegen.

Die Maschine musste noch wegen Wartungsarbeiten 12 Stunden am Flughafen Malaga bleiben.

Lauda unter Beobachtung

Schon seit November 2019 ist die Billigfluglinie Lauda (Laudamotion) wegen diverse „Mängel in der Organisation“ unter Beobachtung der Austro Control.

Austro Control erforderte eine „umgehende Verbesserung“ und „die Erfüllung aller Auflagen“.

Lauda (Laudamotion) Geschichte

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hatte die vollständige Kontrolle über die österreichische Tochtergesellschaft Lauda (Laudamotion) übernommen.

Ryanair hatte vorerst im März 2018 75 Prozent der österreichischen Fluggesellschaft übernommen, kurz nachdem das von Niki Lauda kontrollierte Unternehmen ein erfolgreiches Angebot für die Vermögenswerte der zusammengebrochenen Air Berlin-Einheit Niki abgegeben hatte.

Das irische Luftfahrtunternehmen hat dann Ende Dezember den Kauf von 100 % der Laudamotion von NL Holdings abgeschlossen. Laudamotion weiterhin ihre Flotte erweitern und mehr Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure einstellen. Und plant neue Routen von ihren Standorten in Wien, Stuttgart, Düsseldorf und Palma aus.

Nach der Übernahmen der Basis in Zadar, Kroatien wuchst die Laudamotion-Flotte auf 38 Jets.

Entschädigung "aufgrund von technischen Problemen"

Passagiere erhalten eine Entschädigung auch bei technischem Defekt.

Fluggesellschaften berufen sich auf höhere Gewalt, wenn es um einen technischen Defekt geht. Der Europäische Gerichtshof entschied, dass das unzulässig ist. Auch bei Reparaturen muss die Airline eine Entschädigung zahlen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied, dass die Wartung und der reibungslose Betrieb der Flugzeuge Aufgabe der Airline seien, unabhängig davon, ob das technische Problem vorhersehbar gewesen sei.

Entschädigung bei Verspätung, Annullierung, Überbuchung

Wir können Ihnen helfen!

Wir haben für betroffene Flugpassagiere ein spezielles Fluggastrechte Team, das Sie bestmöglich couragiert, mutig und leidenschaftlich bei Flugverspätungen, Flugannullierungen, verpassten Anschlussflügen und Überbuchungen ohne Kosten unterstützt. EU RIGHTS AVA

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