Rechtlich ist ein Wechsel der Abflugzeiten
und des Abflugorts ein Reisemangel

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Pauschalreise gebucht - Flug annulliert

Eine Pauschalreise von Hamburg nach Teneriffa wurde gebucht. Kunde wird per Mail vom Reiseveranstalter informiert, der Flug HAM-TFS wurde annulliert Passagiere des Fluges müssen ab Hannover fliegen. Nicht nur das, der Flug nach Teneriffa startet nicht wie gebucht am Vormittag, sondern erst am Abend.

Ihr Fluggastrecht!

Wir haben oft solche Fälle Anfang 2018 bearbeiten müssen. Wie z.B. wegen den Flugplanänderungen der Eurowings und Laudamotion, bei dem der Reiseveranstalter 6 oder 2 Tage vor dem Abflug Passagiere von Hamburg auf Hannover umbuchen mussten.

Rein rechtlich ist ein Wechsel der Abflugzeiten und des Abflugorts ein Reisemangel. Diesen Mangel muss im normal Fall die Airline korrigieren, da 90% der Flugplanänderungen von der Airline durchgeführt werden und der Reiseveranstalter nichts dagegen unternehmen kann und keine Schuld trägt.

Bei einigen Fällen ist auch der Reiseveranstalter schuld und nicht die Airline, wie z.B. wenn der Reiseveranstalter den Flug gemietet hat und selbst entschieden hat den Flugplan zu ändern.
Kann die Airline oder der Reiseveranstalter keinen akzeptablen Alternativflug organisieren!
a) kann sein Kunde-Passagier vom Reisevertrag zurücktreten.
b) die Buchung des Reiseveranstalters akzeptieren und kann als Ausgleich die Erstattung eines Teils des Reisepreises verlangen sowie auch eine Entschädigung bis zu 600€ pro Person (nur wenn Passagiere weniger als 14 Tage vor Abflug informiert wurden).

Wenn die Airline oder der Reiseveranstalter,

c) eine Umbuchung auf irgendeinen anderen Flug verweigert, die ab den gebuchtem Flughafen zum Urlaubsziel fliegt, dann darf der Passagier selbst einen Ersatzflug organisieren.

Die Kosten dafür muss die Fluggesellschaft oder der Reiseveranstalter erstatten, die Partei die den Flugplan geändert hat. Der Flugpassagier muss unbedingt vor einer neuen Buchung der Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter schriftlich per Telefax oder E-Mail informieren und eine Frist setzen, innerhalb derer er für Abhilfe sorgen soll. Wenn es um einige Tage handelt reicht eine Eintages-Frist. Wenn der Flug erst in einem Monat fliegt, sollte man eine Frist bis zu zwei Wochen einräumen.

d) Nur wenn der Flugplan innerhalb von 14 Tagen geändert wurde, hat ein Flugpassagier ein Anrecht auf eine Entschädigung bis zu 600€, bei dem Unternehmen der die Planänderung initiiert hat. Wird ein Passagier 14 Tage vor Abflug informiert gibts keine Entschädigung.

Entschädigung bei Verspätung, Annullierung, Überbuchung

Wir können Ihnen helfen!

Wir haben für betroffene Flugpassagiere ein spezielles Fluggastrechte Team, das Sie bestmöglich couragiert, mutig und leidenschaftlich bei Flugverspätungen, Flugannullierungen, verpassten Anschlussflügen und Überbuchungen ohne Kosten unterstützt. EU RIGHTS AVA

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Die Regelung gilt 3 Jahre rückwirkend!

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