Werden Arbeiter wieder an die Arbeit gehen?

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Die Gewerkschaften haben zu einem weiteren Tag der Demonstrationen aufgerufen, und die Beschäftigten im Verkehrssektor sagen, dass sie nicht zurückschrecken werden - was passiert also am Dienstag in Frankreich, wenn die unbefristeten Streiks über die Rentenreform andauern?

Wird sich die Situation im öffentlichen Verkehr am Dienstag voraussichtlich verbessern?

Nein. Leider ist diese Hoffnung unwahrscheinlich. Viele der großen Gewerkschaften, die Transportarbeiter vertreten, haben bereits unbefristete Streiks erklärt, so dass kein Endtermin in Sicht ist.

In den kommenden Tagen kann es zu einer leichten Entspannung kommen, falls einige Streikbeteiligte wieder an die Arbeit gehen.

STREIK KALENDER EU-RIGHTS

Französische Arbeiter verlieren einen Tages Gehalt für jeden Tag, an dem sie streiken, viele Arbeiter, spüren jetzt schon den finanziellen Schlag und denken wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Am Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche - den ersten beiden Streiktagen - sind 85 Prozent der Lokführer haben gestreikt, am Montag waren es nur noch 77 Prozent - weshalb der Bahnbetreiber es geschafft hat, fast 15 Prozent ihrer üblichen Dienste zu betreiben, gegenüber 10 Prozent in der vergangenen Woche.

Dienstag könnte tatsächlich ein schlechterer Tag sein

Warum, was macht Dienstag schlimmer?

Die Gewerkschaften haben zu einem weiteren Tag mit Demonstrationen am Dienstag aufgerufen, da sie den Druck erhöhen wollen um die Regierung mehr Details über ihre Pläne für eine Rentenreform zu erzwingen.

Während viele Transportarbeiter unbegrenzt streiken, haben viele andere, wie Lehrer und Postangestellte, am 5. Dezember einen eintägige Demonstration gemacht. Einige von ihnen werden am Dienstag einen weiteren eintägigen Streik durchführen, andere werden an Märschen und Demonstrationen in französischen Städten teilnehmen.

Womit können Touristen rechnen!

Fluggesellschaften wurden aufgefordert, 20 Prozent ihrer normalen Flüge zu stornieren. Wie am Donnerstag und Freitag werden die meisten Fluggesellschaften versuchen, die Störungen bei Langstreckenflügen so gering wie möglich zu halten, aber alle Flüge, die von den drei Pariser Flughäfen Charles de Gaulle, Orly und Beauvais oder den Flughäfen Lyon, Marseille, Bordeaux und Toulouse ausgehen, könnten betroffen sein.

Air France musste 25 Prozent seiner Inlandsflüge und 10 Prozent seiner Kurzstreckenflüge für Dienstag stornieren.

In Paris bestätigte die RATP (Bus, Metro oder Straßenbahn) - Mitarbeiter - die die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt betreiben - am Montagnachmittag, dass sie ihren Streik verlängern werden. Die größte Gewerkschaft - UNSA (Die Nationale Union der autonomen Gewerkschaften) - gab an, sie werde ihre Aktion bis mindestens Freitag, den 13. Dezember, verlängern und habe Aktionen am Wochenende nicht ausgeschlossen, während mehrere andere Gewerkschaften, unteranderem die RATP-Arbeitnehmer vertreten, haben bekannt gegeben, dass sie eine Verlängerung nur bis Donnerstag in Betracht ziehen.

Das bedeutet, dass die Dienste ähnlich wie am Montag sind, wobei viele Metro-Linien überhaupt nicht in Betrieb sind und der Betrieb von Straßenbahnen, Bussen und RER-Vorortszügen stark gestört sind. Mehr Infos auf der RATP-Website.

Allgemeine Störungen

Schlechte Nachrichten, für jene die ein Tickets für das Ballett oder die Oper in Paris haben - die Mitarbeiter des Ballet de l'Opéra nehmen am Streik teil und etwa 10 Prozent der Vorstellungen wurden abgesagt.

Es wird auch Absagen an einigen Touristenattraktionen in Paris geben, nicht weil ihre Mitarbeiter streiken, sondern weil sie ohne öffentliche Verkehrsmittel nicht zur Arbeit kommen können. Einige werden auch später als üblich geöffnet, falls Sie sich dennoch entschieden haben in Paris zu sein, dann sollten Sie die Websites der Attraktionen anschauen, bevor Sie losfahren.

Irgendwelche Orte, die man vermeiden sollte?

Es wird einen Marsch um 13h in Paris geben, der in Les Invalides (Place Vauban) beginnen soll und in Denfert-Rochereau endet wird.

Gewerkschaftlich organisierte Märsche sind im Allgemeinen nicht gewalttätig, aber die Demonstrationen in Paris und Nantes am Donnerstag waren von Unruhen geprägt, die Fenster zerschlagen und Fahrzeuge in Brand gesteckt haben. Die Polizei in Paris befürchtet, dass es am Dienstag mehr Probleme geben könnte und dass sie in Kraft treten wird.

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