Thomas Cook Konkurs

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Hotels in beliebten Urlaubszielen ziehen nach dem Konkurs des britischen Reisekonzerns Thomas Cook Bilanz - und es sieht vielerorts verheerend aus. Der griechische Hotelverband erwartet kurzfristige Kosten von rund 500 Millionen Euro. Spanien erwartet mindestens 200 Millionen Euro, davon allein 100 Millionen Euro auf der Ferieninsel Mallorca.

Die Kosten sind nicht nur auf mögliche Ausfälle bei der Begleichung der derzeit offenen Rechnungen durch Thomas Cook zurückzuführen, heißt es in Griechenland. Hinzu kommen fehlende Touristen - denn viele Gäste kommen nicht einmal im Oktober an - sowie die Kosten für den allgemeinen Betrieb.

In der Türkei wurden einige Hotels aufgrund des Konkurses ohnehin früher als geplant geschlossen, sagt der örtliche Hotelverband. Der Tourismusbeirat TIK sagt: Er spricht von einer "schweren Krise", die zunächst mit bis zu 350 Millionen Euro zu Buche schlagen könnte.

Thomas Cook Konkurs: Versicherung mit schlechten Nachrichten für Touristen - Summe "nicht annähernd genug".

Thomas Cook Versicherung unzureichend!

Deutsche Urlauber, die wegen der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook nicht reisen konnten, können nicht mit einer vollständigen Rückerstattung ihrer Zahlungen rechnen. Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen mit dem Deutschen Thomas Cook bis zu 110 Millionen Euro versichert. "Man kann davon ausgehen, dass dies bei weitem nicht ausreicht".

Die Schadenersatzansprüche werden mit der Versicherungssumme verglichen und angeboten. Als Berechnungsbeispiel: Ist die Schadenshöhe doppelt so hoch wie die Versicherungssumme, wären die Ansprüche zur Hälfte gedeckt. Bislang sei jedoch nicht klar, wie hoch die Schadenshöhe und der Erstattungssatz sei. Betroffen sind Kunden, die sich noch nicht auf dem Weg zur Insolvenz befanden. Thomas Cook hatte alle Reisen bis zum 31. Oktober storniert, auch wenn sie bereits bezahlt oder voll bezahlt waren.

Von den 140.000 betroffenen Urlaubern seien bis auf 17.000 am Montagabend alle nach Hause zurückgekehrt. Bis Anfang nächster Woche soll die Rückführungsaktion weitgehend abgeschlossen sein. Zürich geht davon aus, dass dann nur noch 3000 Menschen, teilweise Langzeittouristen, im Ausland sind.

Der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat alle Reisen bis einschließlich 31. Oktober 2019 einen Tag nach seinem Insolvenzantrag storniert. Reisen konnten "aus Insolvenzgründen" nicht gestartet werden", sagte das Unternehmen am Donnerstagabend.

Dies betrifft auch Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection, Neckermann Reisen, ÖGER TOURS, Bucher Reisen und Air Marin Buchungen, die bereits bezahlt oder vollständig bezahlt wurden. Wie für Reisen mit Start ab dem 1. November 2019 steht, hat das Unternehmen offen gelassen. In Abstimmung mit der Insolvenzversicherung werde das weitere Vorgehen geprüft, hieß es.

Thomas Cook in Deutschland war in den Strudel des Konkurses der britischen Muttergesellschaft geraten und hatte am Mittwoch Konkurs angemeldet. Das Unternehmen, zu dem Neckermann Reisen, Öger Tours und Bucher Reisen gehören, beschäftigt in Deutschland rund 2.000 Mitarbeiter.

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