Wird das Fliegen teurer?

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Nach Air Berlin ist auch der britische Ferienflieger Monarch am Ende. Wird das Reisen im Flugzeug nun teurer?

Auch Konkurrent Ryanair ist in den Schlagzeilen: Die Airline hatte Tausende Flüge gestrichen, rund 700'000 Passagiere sind betroffen. Grund sollen Fehler bei der Erstellung der Piloten-Dienstpläne sein.

Werden mehr Billig-Airlines Pleite gehen? 

Im Gegenteil. Billig-Airlines machen einen grossen Bestandteil vom Wachstum im Luftverkehrsmarkt aus. Ryanair oder Easyjet treiben erfolgreich das Konzept der Billig-Airlines wieter. Überleben können allerdings nur die Airlines, die gross sind und über ein breites Streckennetz verfügen.

Die Folge:
Auf dem Markt mit den Kurzstrecken gibt es bei den Angeboten keine Differenzierung mehr. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach Flügen mit tiefen Preisen künstlich in die Höhe getrieben wird. Daher ist der Verdrängungswettbewerb in der gesamten Airline-Branche sehr gross.

Bei einer Annullierung eines Fluges, müssen die Airlines den Ticketpreis inklusive Steuern und Gebühren erstatten. Diese Regelung gilt außerdem, wenn der gebuchte Flug mindestens fünf Stunden Verspätung hat. Als Alternative muss die Airline dem Passagier eine Ersatzbeförderung anbieten, ihn also kostenlos auf einen anderen Flug umbuchen. Wenn diese Annullierung innerhalb von 14 Tagen vor Abflug bekannt gegeben wird kann der Passagier bis zu 600€ je nach Entfernung eine Entschädigung verlangen. Wir vertreten Fluggäste bei der Durchsetzung ihrer Rechte nach der Fluggastverordnung 261/2004 bei Flugausfall (Flugannullierung), langer Flugverspätung, Umbuchungen, Anschluss-Flugverspätung und Nichtbeförderung. Im Falle von Gepäckverspätungen, Gepäckverlust und Gepäckbeschädigung vertreten wir ebenso wie bei der Rückerstattung der Ticketkosten im Falle der Nichtinanspruchnahme eines Fluges.