Wegen starkem Wind : Flugzeug stoppt in Stuttgart

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Flugzeug stoppt in Stuttgart

Es sah für Beobachter wie eine Notlandung aus, war aber keine: Ein Pilot musste mit einer A380 einen Zwischenstopp auf dem Stuttgarter Flughafen landen, weil er wegen des starken Windes zunächst nicht wie geplant in Frankfurt landen konnte. Die Maschine war von Houston nach Frankfurt unterwegs gewesen, als der Pilot einen „Bereitstellungsalarm“ absetzte, wie ein Flughafensprecher am Sonntagvormittag auf Nachfrage erklärte. Laut einem Sprecher der Lufthansa handelt es sich um ein „Standardverfahren“. Weil die Maschine nicht zur geplanten Zeit am Zielort landen konnte, wird mehr Sprit verbraucht. Die Maschine wurde deshalb in Stuttgart aufgetankt.

Wenn Start- und Landebahnen gesperrt ist, kann man der Fluggesellschaft die Verspätung oder Annullierung nicht vorwerfen.

Liegt die Notlandung im Verantwortungsbereich der Airline, haben Fluggäste bei einer Verspätung von mindestens 3 Stunden (180 Minuten) einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung zwischen EUR 250 und EUR 600, je nach Flugdistanz. Soll­ten „au­ßer­ge­wöhn­li­che Um­stän­de“ vor­lie­gen, ent­fällt ei­ne Ent­schä­di­gungs­zah­lung. Das kön­nen Unwet­ter­, Na­tur­ka­ta­stro­phen, Streik der Fluglotsen oder Sper­run­gen des Luf­trau­mes sein.