Wichtige Informationen für Antalya Urlauber von A-Z

Türkischen Riviera (Antalya, Kemer, Belek, Side, Alanya)

Wer sich für die Ferien die Türkei ausgesucht hat, kommt in ein Land, in dem der Tourismus noch relativ jung ist. Wo in anderen Ländern des Mittelmeeres, allen voran Spanien, in den letzten Jahrzehnten küsten- weise Hotels und Ferieneinrichtungen entstanden sind, kam die Entwicklung hier erst spät in Schwung. Die türkische Riviera (Antalya), noch vor wenigen Jahren nur Spezialisten bekannt, ist binnen kurzem zu einem Begriff geworden. Mit viel Freundlichkeit und dem Bemühen um das Beste umsorgen sie den Reisegast, und wer Glück hat, draußen im Lande Kontakt zu knüpfen, wird mit unerwarteter Gastfreundlichkeit empfangen.

Hier finden Sie einige Informationen, die für Ihren Aufenthalt in der türkischen Riviera (Antalya) wichtig sein könnten.

Ärztliche Hilfe

Der von deutschen/österreichischen und Schweizer Krankenkassen ausgegebene Anspruchsschein ist hier praktisch wertlos, da sich die nächste Umtauschstelle in Ankara befindet. Sie müssen Ihre Arztrechnung bar bezahlen und können versuchen, sie bei Ihrer Krankenkasse in Deutschland einzureichen.

Wichtig für Schweizer Gäste: Wenn Sie privat versichert sind oder eine Reise- Krankenversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie sich zwecks Erstattung der Kosten nach Ihrer Rückkehr eine detaillierte Quittung ausstellen lassen. Je nach Deckungsumfang können Sie bei Ihrer privaten Krankenversicherung oder der abgeschlossenen Reiseversicherung einen Kostenvorschuss verlangen.

Diplomatische Vertretungen

  • Deutsche Botschaft: Ankara, Atatürk Bulvari 114, Tel. 0312/ 455 51 00.
  • Deutsches Konsulat in Antalya, Tel. 314 11 01/2, Fax: 321 69 14, Yesilbahce Mah. 1447 Sok.
  • Schweizer Botschaft: Ankara, Tel. 0312/ 467 56 19, Fax: 0312/ 467 11 99.
  • Schweizer Konsulat: Antalya, c/o Pamfilya Touris Inc., Isiklar Cad. 57, Tel. 243 15 00/10, Fax: 242 14 00.
  • Österreichische Botschaft: Ankara, Tel. 0312/ 405 51 90, Fax: 0312/ 418 94 54.

Dolmus (sprich: Dolmusch)

In der Türkei typischer Minibus und preiswerteste Möglichkeit, um von A nach B zu kommen. Einfach an den Straßenrand stellen und winken, wenn einer vorbeifährt. Am gewünschten Ziel „dur“ rufen, damit der Fahrer anhält. Ein Erlebnis!

EC- und Kreditkarten

Bitte seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Ihrer EC- und/oder Kreditkarte; denn immer häufiger werden die Karten unbemerkt kopiert und die Geheimnummer ausfindig gemacht! Misstrauen ist z. B. dann angebracht, wenn der Bezahlvoqrgang ungewöhnlich lange dauert, die Karte mehrmals durch das Lesegerät gezogen oder mehrfach die Eingabe der Geheimnummer (PIN) verlangt wird. Das Eingeben Ihrer PIN-Nummer sollten Sie grundsätzlich verdecken!

Filmen und Fotografieren

Im Allgemeinen können Sie überall fotografieren. In der Regel stellen die Türken sich sogar gerne für ein Foto in Positur. Rücksicht sollten Sie allerdings nehmen, wenn jemand nicht fotografiert werden möchte und sich vor der Kamera wegdreht. Ein Fotografierverbot besteht für die Polizei und militärische Einrichtungen. Filmmaterial ist überall erhältlich, wenn auch zu höheren Preisen als in Europa.

Fremdenverkehrsamt

Touristische Informationen bekommen Sie auch in den Fremdenverkehrsämtern.
Alanya Tourism Info: Damlatas Cad. 1, Tel. 5 13 12 40
Antalya Tourism Info Office: Cumhuriyet Cad., Özel Idare Alti 2, Tel. 2 41 17 47
Side: Zufahrtsstraße vor der Einfahrt zum Ortskern
Kemer: In der Nähe des Hafens (Eingang)

Geldwechsel

Seit dem 1. Januar 2009 gibt es in der Türkei die türkische Lira=Türk Lirasi (TL). Im Umlauf befinden sich Banknoten zu 5 TL, 10 TL, 20 TL, 50 TL, 100 TL, 200 TL und Münzen zu 1 TL, 50, 25, 10, 5, 1, Kurus. Ihr Geld können Sie bei der Bank oder im Hotel umtauschen.
Tipp: In Wechselstuben ist der Kurs geringfügig besser. Im Allgemeinen sind die Banken Mo.–Fr. 8.30–12.00 und 13.00–16.30 Uhr geöffnet. Tauschen Sie bitte nur kleine Mengen an Bargeld um. Bei Fahrten mit dem Dolmus, beim Kauf von Eintrittskarten oder abseits der Touristenpfade sollten Sie immer ein paar YTL dabei haben. Bitte achten Sie darauf, dass sich der Kurs innerhalb kurzer Zeit ändern kann! In den meisten Geschäften oder auch auf großen Märkten wird der Euro gerne akzeptiert. Auch EC- oder Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und Geschäften in der Regel angenommen. Bargeld lässt sich an Geldautomaten meistens nur in Landeswährung abheben; es gibt aber mittlerweile in den Touristenzentren immer mehr Geldautomaten, die auch Euro ausgeben.

Moscheen

Der Besuch in einer Moschee ist jedem gestattet. Für Ihre Bekleidung denken Sie bitte daran, dass Arme und Beine bedeckt sein müssen; Frauen sollten zusätzlich eine Kopfbedeckung tragen. Wichtig ist, vor dem Betreten die Schuhe auszuziehen. Fotografieren ist nicht überall gestattet.

Notfallnummern

Ambulanz 112
Tourismus Polizei 345 41 00
Polizei Notruf 155

Öffnungszeiten

Es gibt keine einheitliche Regelung. Im Allgemeinen ist damit zu rechnen, dass die Geschäfte von 9.00–21.00 Uhr geöffnet sind. Läden mit rein touristischem Angebot halten ihre Türen zumeist bis weit in den Abend hinein geöffnet.

Post

Die Portopreise ändern sich sehr schnell. Bitte erfragen Sie die aktuellen Gebühren an der Rezeption. Briefmarken sind erhältlich auf den Postämtern oder an Hotelrezeptionen. Die türkischen Postämter heißen „PTT” und sind mit schwarzer Schrift auf gelbem Grund gekennzeichnet. Ihre Post können Sie zur Weiterleitung an der Rezeption aufgeben.

Rauchen kann sehr teuer werden!

Bitte beachten Sie, dass seit dem 19. Mai 2008 in der Türkei ein erweitertes Rauchverbot gilt. Dies betrifft alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel, Taxis, Kaffee- und Teehäuser, Bars und Restaurants etc. Bei Missachtung des Rauchverbotes drohen Strafen bis zu 5.000 YTL.

Vorsicht: Sonne!

Hier einige Regeln für angenehme Ferien in der Sonne:
Die Haut allmählich an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen.
Sonnenungewohnte Haut mit leichter Kleidung bedecken und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor benutzen.
Meiden Sie die Mittagssonne.
Immer den Schatten suchen; auch so werden Sie braun.

Souvenirs aus der Türkei

Die Kunst, aus gefärbter Wolle Knoten um Knoten einen Teppich herzustellen, ist eine alte Nomadentradition, die sich unter den Herdentreibern im Vorderen und Mittleren Orient ausgebildet hat. Es gibt ca. 30 verschiedene Teppichgattungen, die nach ihren Ursprungsgebieten benannt sind. In den Geschäften findet man neben den Teppichen aus Istanbul und von der ägäischen Küste vor allem die aus Konya, Karaman, Isparta, Kayseri und Hereke. Besonders erwähnenswert sind die hervorragenden Seidenbrücken aus Hereke. Der türkische Teppich gilt als derber, im guten Sinne einfacher, unkomplizierter Teppich, er ist von mittlerer Knotendichte und mittlerem bis höherem Flor. Grobe Teppiche mit dickem Grundgewebe und Knüpfgarn weisen 90.000 bis 160.000 Knoten/m2 auf, mittlere bis gute haben 250.000 bis 360.000.

Als ausgefallenes Mgitbringsel gelten bemalte Kalebassen. Die flaschenförmigen Kürbisse werden getrocknet und mit merkwürdigen Phantasiegesichtern und -figuren bemalt.

Handgewebte Tücher gehören zu den schönen Erzeugnissen türkischer Heimarbeit. Sie können in Geschäften in der Stadt oder bei fliegenden Händlern erworben werden.

Wo viel Viehzucht betrieben wird, gibt es viel Leder. Und dies macht sich das türkische Bekleidungshandwerk zunutze. Lederjacken und -kleider werden mittlerweile in etlichen Geschäften in Alanya, Side und Antalya angeboten. Sie sind in ihrem Schnitt zuweilen erstaunlich up to date und meistens deutlich preiswerter als in deutschen Lederboutiquen.

Bedenken Sie bitte bei Ihren Einkäufen, dass es in den Geschäften/ Basaren oft recht orientalisch zugeht und dass eventuelle Regressansprüche bei Mängeln nur schwer durchzusetzen sind. Dies gilt auch für Waren, die Sie auf Ausflügen kaufen. Sie werden verstehen, dass es bei der Vielfalt des Angebots nahezu unmöglich ist, Auskünfte über Material, Verarbeitung und Preiswürdigkeit zu geben.

Unbedingt beachten:

Es ist gesetzlich verboten, Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien (darunter fallen auch Muscheln), bearbeitete Steine und Natursteine etc. auszuführen. Das gilt auch für Fundstücke und alle Gegenstände, die im weitesten Sinn als Kulturgut bezeichnet werden können!

Bei Nichtbeachtung dieses Gesetzes drohen drastische Haft- und Geldstrafen!

Telefon

Telefonieren können Sie entweder vom Hotel oder vom Postamt aus. Hotels erheben meistens einen Aufschlag, am besten fragen Sie an der Rezeption nach den Kosten. Im Postamt sind mehrere Fernsprecher, zu deren Benutzung Sie Telefonkarten benötigen.

Aus der Türkei Fotos senden: bis zu 16 Euro pro MB
Die Roaming-Tarife der Anbieter in der Türkei sind sehr teuer. Das gilt besonders für die Datennutzung: Wer zum Beispiel in der Türkei ohne zusätzliches Datenpaket einfach am handy surft, zahlt für ein Megabyte (MB) bis zu 16 Euro!

Verkehrsverbindungen

Bus
Alle Orte sind mit guten Busverbindungen zu erreichen. Fahrkarten werden zumeist vor Antritt der Fahrt in einem kleinen Tickethäuschen verkauft. In Alanya befindet sich die zentrale Haltestelle an der großen Durchgangsstraße gegenüber dem Kleopatra-Strand. Drei Busgesellschaften, darunter „Akdeniz” und „Pamukkale”, verkehren von dort. Vom Marktplatz in Alanya aus fährt ein Zubringer zum Busbahnhof.

Ein Busbahnhof für Side befindet sich im Sommer auf dem großen Parkplatz am Ortseingang. Im Winter fahren die Busse im Nachbarort Manavgat ab. Auf alle Fälle kann es ein eindrucksvolles Erlebnis sein, mit einem einheimischen Bus zu fahren.

Dolmus
Als Dolmus bezeichnet man Sammeltaxis (meist Kleinbusse), die im Verkehr von Stadt zu Stadt eingesetzt sind. Einen Dolmus können Sie an der Straße anhalten, die Preise liegen nur unwesentlich über denen der Busse. Bei längeren Fahrten sprechen Sie am besten mit dem Fahrer vorher den Preis ab.

Taxi
Im innerörtlichen Verkehr spielen Taxis die entscheidende Rolle; sie verfügen alle über Taxameter. Lediglich bei Überlandfahrten kann man den Preis aushandeln.


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